Philosophie

Unsere Philosophie

das macht die Wollwerkstatt besonders

Hand­arbeit

Wir haben hohe Ansprüche an die Qualität und Langlebigkeit unserer Produkte, gehen mit der Zeit und legen großen Wert auf traditionelle Handarbeit. Wir erfüllen gerne Ihre individuellen Wünsche.

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Natur­materialien

Naturmaterialien sind etwas ganz besonderes. Sie haben einen positiven Einfluss auf uns, das Raumklima und unsere Umwelt. Sie sind atmungsaktiv, hautfreundlich und vieles mehr.

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Regio­nalität

Wir handeln so regional wie möglich und beziehen unsere Rohstoffe von so nah wie nur möglich, wir schaffen Arbeitsplätze und kooperieren mit Schafbauern und Schafbäuerinnen in der Region

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ein starkes Team

Als das Team gefragt wurde, was die Wollwerkstatt besonders mache, kam die Antwort “WIR!” wie aus Pistolen geschossen. Und da gibt es keine Widerrede, denn das Team ist das Herzstück der Wollwerkstatt.

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Handarbeit

Langlebigkeit & Individualität

Wir haben hohe Ansprüche an die Qualität und Langlebigkeit unserer Produkte, gehen mit der Zeit und legen großen Wert auf traditionelle Handarbeit. 

Viele unserer MitarbeiterInnen haben schon jahrzehntelange Erfahrung in ihrem Handwerk. Dazu kommen die Sorgfalt und die Liebe zum Detail, die unsere Produkte einzigartig machen. 

Jedes Produkt durchläuft viele Handgriffe und wird individuell angefertigt. Neben den Standardmaßen können wir daher alle Produkte nach Maß herstellen. Damit meinen wir nicht nur, dass Sie eine beliebige Größe bestellen können, sondern dass Sie sich auch mit ganz besonderen Wünschen an uns wenden können. Oft kommen KundInnen mit speziellen Schablonen, damit die Sitzauflagen genau auf ihre Stühle passen, andere bestellen Naturmatratzen, die Ihren Wohnwagen erst so richtig gemütlich machen, wiederum andere wünschen sich für ihr junges Familienglück eine besondere Schlafausstattung, die so nirgendwo angeboten wird.

Naturmaterialien

Natürlichkeit, die sich auszahlt

Wer schon einmal in einem Naturbett, umhüllt von Naturmaterialien geschlafen hat, möchte nicht mehr auf eine herkömmliche Bettausstattung zurück greifen. Wir, und viele unsere KundInnen kommen nicht mehr aus dem Schwärmen heraus. 

Es ist sogar nachgewiesen, dass natürliche, unbehandelte Materialien einen positiven Einfluss auf das Raumklima haben, und somit unser Wohlbefinden steigern. Naturmaterialien sind hautfreundlich, atmungsaktiv, feuchtigkeitsregulierend und vieles mehr.

Die Schafwolle ist ein Meisterwerk der Natur und ganz klar unser Lieblingsrohstoff. Sie ist nicht nur kuschelig weich, sondern auch sehr hautfreundlich, antibakteriell, temperatur- und feuchtigkeitsregulierend, schmutzabweisend und selbstreinigend. Temperaturregulierend bedeutet, dass die Wolle ein Wärmeisolator ist. Wenn man es also genau nimmt, wärmt sie nicht, sondern reflektiert die Wärmestrahlung des Körpers. Die Feuchtigkeit wird von den Wollfasern reguliert, welche über 30 % ihres Eigengewichts an Flüssigkeit aufnehmen können, ohne sich dabei nass anzufühlen. Die Flüssigkeit wird wieder an die Luft abgegeben. Verschmutzungen können einfach herausgebürstet werden und hängen Sie Schafwollprodukte in die frische Luft, werden Sie merken, dass die Wolle nach kürzester Zeit wieder neutral und frisch riecht. Eine weitere nennenswerte Eigenschaft der Schafwolle ist, dass sie Schadstoffe in der Luft aufnehmen und neutralisieren kann, was zu einem ausgezeichnetem und wohltuendem Raumklima führt. 

 Sicherlich haben Sie schon oft von Merinowolle gehört. Merinowolle kommt vom Merinoschaf und ist spürbar weicher und feiner als die, anderer Schafrassen. Daher wird Merinowolle vor allem für körpernahe Produkte wie Socken, Pullis oder Decken verwendet.

Rosshaar ist feuchtigkeitsregulierend, temperaturregulierend und selbstreinigend. Es kann ca. 20 % seines Eigengewichts an Feuchtigkeit aufnehmen und wieder an die Luft abgeben. Durch die Struktur des Rosshaars haben die Matratzen eine hohe Tragkraft, sind aber sogleich flexibel und passen sich an den Körper an. Das Haar ist sehr robust, womit es für die Langlebigkeit der Rosshaarprodukte sorgt.

Stiftlatex aus Naturkautschuk wird von der Milch des Gummibaums gewonnen. Die Milch wird in Platten gegossen und wird bei uns vor allem für weichere Naturmatratzen verwendet. Die besondere Eigenschaft von Latex ist die Punktelastizität. Das bedeutet, dass sich das Material optimal an unseren Körper anpasst. Außerdem ist das Material besonders für Tierhaarallergiker geeignet.

Baumwolle ist feuchtigkeitsregulierend, hautfreundlich und kann mit seinem geringen Allergiepotential punkten. Baumwollfasern können ca. 20 % ihres Eigengewichts an Feuchtigkeit aufnehmen und wieder an die Luft abgeben. Die Baumwolle, die wir für unsere Matratzen und Futons verwenden, ist naturbelassen und ungebleicht - daher kann man bei genauerer Betrachtung sogar noch ein paar Stängelchen erkennen.

Für unsere Matratzen werden Kokosfasern der Kokosnussschale, auch Kokosbast genannt, mit Latex in Platten gepresst. Kokosmatratzen gab es schon vor Jahrtausenden in Südostasien, da sie für eine sehr gute Durchlüftung sorgen, Feuchtigkeit absorbieren und kühlen. Kokos unterstützt den Körper und bewirkt ein ‘härteres’ Liegegefühl. Daher ist Kokos hervorragend für Menschen geeignet, die nicht in ihre Matratzen einsinken wollen.

Regionalität seit 40 Jahren

Rohstoffe, Wertschöpfung, Arbeitsplätze

Die Regionalität ist uns ein besonders Anliegen und hat mehrere Facetten, deshalb möchten wir sie hier extra erwähnen. Zum einen schaffen wir hier, im etwas abgelegenen Texingtal über 15 ansprechende Arbeitsplätze. Unsere MitarbeiterInnen ersparen sich dadurch lange Anfahrtszeiten und viele können sogar in wenigen Minuten in die Arbeit radeln. 

Die Wertschöpfung unserer Produkte bleibt durch die Eigenproduktion zu einem großen Teil in der Umgebung. Weiters geben wir unser Bestes, so regional wie möglich zu handeln und unsere Rohstoffe von so nah wie möglich zu beziehen – was in unserer globalisierten Welt mitunter herausfordernd ist. 

Zu guter Letzt unterstützen wir die umliegenden Schafbauern und Schafbäuerinnen, ihre Wolle zu verwerten. 

Mehr dazu lesen Sie in unserer ‘Geschichte’. Denn aus der Idee, die Wolle zu verwerten, die lange nur ein Abfallprodukt war, ist die Wollwerkstatt vor gut 40 Jahren entstanden.

Ein Team mit Geschichte

kreative & innovative Köpfe

Team

Als das Wollwerkstatt-Team gefragt wurde, was die Wollwerkstatt besonders mache, kam die Antwort “WIR!” wie aus Pistolen geschossen. Und da gibt es keine Widerrede, denn das Team ist das Herzstück der Wollwerkstatt. 

Ein Großteil unserer MitarbeiterInnen ist schon seit Jahrzehnten ein wichtiger Teil des Erfolges. Unsere Helga ist schon am längsten dabei. Seit 1982 ist sie mit Leib und Seele in unserer Näherei aktiv. Hört man sich im Team um, merkt man sofort, dass die Wollwerkstatt ein wichtiger Teil der MitarbeiterInnen ist, und das nicht nur wegen des Jobs. Das Team ging gemeinsam durch dick und dünn, hat Erstaunliches geleistet - und das macht es nach wie vor. 

Stolz dürfen wir behaupten, dass wir sehr kreative und innovative Köpfe an Bord haben, die offen für Neues sind und bemüht sind, individuelle Kundenwünsche zu erfüllen. Die Wollwerkstattfamilie steht hinter dem Betrieb und wir können uns voll und ganz auf unsere MitarbeiterInnen verlassen. 

Dafür wollen wir ganz offiziell “DANKE!” sagen.

Geschichte

Die Wollwerkstatt in Texing, im Mostviertel gelegen, hat sich seit nun 40 Jahren ganz dem ökologisch wertvollen und nachwachsenden Rohstoff Schafwolle verschrieben.

Begonnen hat alles im Jahr 1982 mit dem Ankauf einer Krempelmaschine, die schon zu Zeiten der Monarchie im Einsatz war. Mit so einer Maschine wird Wollvlies hergestellt, welches die Basis für viele unserer Produkte ist. 

In der österreichischen Schafhaltung fällt die Wolle meistens als Nebenprodukt an und wurde oft entsorgt, da sich die Vermarktung der Wolle wegen der niedrigen Weltmarktpreise oder der geringen Mengen nicht rentierte. Genau in diesem Problem erkannte Bernhard Calice, Gründer der Wollwerkstatt, die Chance, einen wirtschaftlichen Betrieb auf ökologisch nachhaltige Beine zu stellen. Schafbauern bringen ihre Wolle zu Sammelstellen, die Wolle wird gewogen und den Bauern auf ein „Wollkonto“ gutgeschrieben. So entstand ein nachhaltiges Tauschgeschäft, welches allen Seiten dienen soll. Dass dieses System funktioniert, zeigt uns die langjährige Partnerschaft mit unseren Wollbauern und -bäuerinnen. Mittlerweile wird bei uns nicht nur die Schafwolle, sondern auch die feine, kuschelweiche Alpakawolle zu tollen Produkten verarbeitet.